Am 8. Juli 2025 fand im Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik ein Treffen des Teams statt, das für die Entwicklung von Lösungen zur Reform der Nationalen Arbeitsinspektion zuständig ist. Dies markiert den Beginn der Umsetzung der sogenannten Meilensteine ​​des Nationalen Wiederaufbauplans, die darauf abzielen, Beiträge für Mandatsverträge und Verträge für spezifische Arbeiten einzutreiben sowie die Aufsichtsfunktion der Nationalen Arbeitsinspektion zu stärken.

Im heutigen Artikel werden wir die wichtigsten Annahmen und Richtungen der vom Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik vorbereiteten Änderungen aufzeigen.

Verlauf des Treffens

Während des Treffens wurden Vorschläge zum Verfahren für die Umwandlung fehlerhaft abgeschlossener zivilrechtlicher Verträge in ein Arbeitsverhältnis erörtert und ein Plan zur Umsetzung nachfolgender Meilensteine ​​vorgestellt, darunter die Einführung von Ferninspektionen und die Verschärfung der Sanktionen gegen unehrliche Arbeitgeber.

Anzahl der von PIP in den Jahren 2024 und 2023 beanstandeten Verträge

Ergänzend sei angemerkt, dass laut dem Tätigkeitsbericht der Nationalen Arbeitsinspektion für 2024 insgesamt 38.881 zivilrechtliche Verträge geprüft wurden, wobei die Arbeitsinspektion lediglich 1.376 Verträge beanstandete, was lediglich 3 % entspricht. Wie bereits erwähnt, wurden die meisten beanstandeten Verträge, die unter typischen Bedingungen eines Arbeitsverhältnisses geschlossen wurden, im Bereich der Verwaltungsdienstleistungen (19,3 %), im Handel und in der Reparatur (19 %) sowie im Baugewerbe (12,5 %) gefunden. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 beanstandete die Nationale Arbeitsinspektion 4,5 % solcher Verträge.

Die Art der Veränderungen

Bei dem Treffen wurde betont, dass diese Reform sowohl organisatorischer als auch sozialer Natur ist. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass das Ministerium vor allem das Image der Nationalen Arbeitsinspektion (PIP) verändern möchte, damit diese nicht als unterdrückende Institution gegenüber Arbeitnehmern wahrgenommen wird. Gleichzeitig soll der Schutz der Arbeitnehmerrechte gestärkt werden.

Arbeitszeitplan

Es wurde auch ein detaillierter Zeitplan für die weitere Gesetzgebungsarbeit vorgelegt – es wurde darauf hingewiesen, dass das Ziel des Teams darin besteht, bis Ende August einen Gesetzentwurf auszuarbeiten und anschließend interministerielle Konsultationen sowie öffentliche Konsultationen durchzuführen und bis Ende des Jahres die Zustimmung des Ministerrats zu erhalten.

Was sind die nächsten Schritte?

Die vorgestellten Annahmen und angestrebten Veränderungen geben einen Ausblick auf die Reformen der Nationalen Arbeitsinspektion. Das nächste Treffen des Teams findet am 24. Juli statt, der Gesetzentwurf wird Ende August erwartet.

Wir halten Sie über die weiteren Arbeiten und Fortschritte auf dem Laufenden.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.
Der aktuelle Stand der Rechtslage ist der 10. Juli 2025.

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