Kosmetische Behandlungen erfreuen sich heutzutage immer größerer Beliebtheit. Viele Menschen lassen ihr Aussehen in Kosmetikstudios oder Kliniken für ästhetische Medizin optimieren. Leider entsprechen die Ergebnisse nicht immer den Erwartungen, und manchmal passieren schwerwiegende Fehler, die zu körperlichen oder seelischen Schäden führen können. In solchen Fällen können Betroffene Schadensersatz für eine fehlerhaft durchgeführte kosmetische Behandlung verlangen.

Was ist ein fehlerhaft durchgeführter kosmetischer Eingriff?

Ein unsachgemäß durchgeführter kosmetischer Eingriff kann eine Vielzahl von Situationen umfassen, wie zum Beispiel:

  • Unzureichende Vorbereitung auf den Eingriff – fehlende oder unzureichende medizinische Vorgeschichte oder Missachtung von Kontraindikationen.
  • Technische Fehler – unsachgemäße Verwendung von Geräten oder Kosmetikprodukten.
  • Die Nichteinhaltung von Hygieneregeln kann zu Infektionen, allergischen Reaktionen oder anderen gesundheitlichen Komplikationen führen.
  • Unbefriedigende Ergebnisse – z. B. Asymmetrie nach dem Eingriff, Narbenbildung oder dauerhafte Schäden.

Jede dieser Situationen kann für den Klienten schwerwiegende Folgen haben, wie Schmerzen, dauerhafte körperliche Schäden und folglich emotionale Probleme aufgrund von Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen.

Welche Rechte hat die geschädigte Partei?

In Polen hat jede Person, die durch einen fehlerhaft durchgeführten kosmetischen Eingriff geschädigt wurde, das Recht auf Schadensersatz. Der Schadensersatz deckt materielle Verluste ab, wie beispielsweise die Kosten für Behandlung, Rehabilitation oder die Korrektur des misslungenen Eingriffs. Darüber hinaus entschädigt er für immaterielle Schäden, wie körperliches oder seelisches Leid.

Um Ihre Rechte effektiv geltend zu machen, ist es notwendig, Beweismaterial in Form von Fotos, ärztlichen Berichten, Arztrechnungen und Korrespondenz mit dem Schönheitssalon zu sammeln.

Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach einem fehlerhaft durchgeführten kosmetischen Eingriff beginnt mit der Einreichung einer Schadensmeldung direkt beim Kosmetikstudio oder dessen Versicherung. Sollte keine gütliche Einigung erzielt werden können, kann Klage erhoben werden. In diesem Fall prüft das Gericht, ob gegen Berufsstandards verstoßen wurde, und legt die Höhe des Schadensersatzes fest.

Darüber hinaus muss der Patient umfassend über die potenziellen Risiken, möglichen Komplikationen und zu erwartenden Auswirkungen des Eingriffs aufgeklärt werden. Wird diese Einwilligung nicht ordnungsgemäß eingeholt, können die Handlungen der Person, die den Eingriff durchführt, als rechtswidrig gelten.

Ein fehlerhaft durchgeführter kosmetischer Eingriff kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Betroffenen haben. Das Gesetz sieht jedoch die Möglichkeit vor, in solchen Fällen Schadensersatz zu fordern.

Entscheidend ist vor allem schnelles Handeln, eine angemessene Dokumentation und die Unterstützung von Spezialisten, um Ihre Rechte effektiv durchzusetzen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte. Wir unterstützen Sie in jeder Phase des Verfahrens, um die Ihnen zustehende Entschädigung zu erhalten.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.

Rechtsstatus ab dem 14. Januar 2025

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