In letzter Zeit hört man immer häufiger von der geplanten Umstellung von der Fünf-Tage-Woche auf die Vier-Tage-Woche. Immer mehr Unternehmen passen sich dem Bedürfnis an, ihren Mitarbeitern Freizeit zu ermöglichen und gleichzeitig Burnout vorzubeugen.

Der allgemeine Trend, über den in den Medien viel berichtet wird, geht dahin, die wöchentlichen Arbeitszeitstandards zu verkürzen – von derzeit 40 Stunden in einer durchschnittlichen Fünf-Tage-Woche auf entweder 35 Stunden in einer durchschnittlichen Fünf-Tage-Woche (wodurch sich die Arbeitszeit auf 7 Stunden pro Tag reduziert) oder die Arbeitswoche um einen Tag zu verkürzen – auf eine Vier-Tage-Woche.

Das oben Genannte mag abstrakt klingen, doch man sollte bedenken, dass einige Länder bereits so verfahren. Darüber hinaus entscheiden sich viele Unternehmen dafür, die Arbeitszeit innerhalb ihrer Betriebe zu begrenzen, ohne dass es zentrale Vorgaben gibt. Man geht davon aus, dass dies die Produktivität der Mitarbeiter steigert.

Griechenland hingegen ging einen anderen Weg und führte die Möglichkeit ein, die Arbeitszeit einiger Angestellter auf 48 Stunden zu verlängern (und damit faktisch auf eine Sechs-Tage-Woche). Es ist jedoch anzumerken, dass diese Entscheidung möglicherweise auf die Krise zurückzuführen ist, mit der das Land seit vielen Jahren konfrontiert ist.

In Polen werden weiterhin Optionen zur Arbeitszeitverkürzung geprüft. Eine Reduzierung auf 35 Stunden erscheint als realistischere Option, da bereits Pilotprojekte laufen. Es ist wichtig zu betonen, dass selbst bei einer unveränderten Gesetzeslage einige Unternehmen ihre internen Arbeitszeitregelungen möglicherweise eigenständig anpassen werden, da das Arbeitsgesetzbuch lediglich Höchstarbeitszeiten, nicht aber starre Standards vorschreibt.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.

Rechtsstatus ab dem 19. Juli 2024.

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